Vor kurzem habe ich einen richtigen Urlaub gemacht. Eine Woche fernab der Zivilisation mit meiner Familie in den Bergen, nur mit einem Whirlpool, endlosen Wäldern, Stille und einander.

Als ich zurückkam, merkte ich, wie ich anders ging, tiefer atmete, und ich wollte immer wieder auf mein Fahrrad steigen oder mich dem Sonnenlicht nähern.
In den letzten Wochen hat sich das etwas gelegt, und ich bin in einige meiner Nicht-Urlaubsgewohnheiten zurückgefallen. Dadurch konnte ich einige schlechte Gewohnheiten erkennen und erleben, die ich mir selbst aufgebaut habe.
Eine meiner schlechten Gewohnheiten ist es, meinen Computer nach 21 Uhr zu öffnen. Schlaf ist zu einem Eckpfeiler meiner Produktivität geworden, und der schädlichste Faktor für meinen Schlaf ist es, meinen Computer zu einer bestimmten Zeit zu öffnen und dann erst zwischen 1 und 4 Uhr morgens ins Bett zu gehen – oder manchmal gar nicht.
Ich habe festgestellt, dass ich ein ziemlich bemerkenswertes Maß an Schlafentzug (bemerkenswert für mich) aushalten kann und mich trotzdem präsent fühle, solange ich unter Schlafmangel leide. Sobald ich mehrere Tage hintereinander eine volle Nacht Schlaf bekomme, spüre ich den Schlafmangel genauso, wie ich ein fettiges Essen spüre… Das heißt, ich fühle mich träge, schwerfällig und manchmal sogar traurig.
Ich vernachlässige den Schlaf nicht mehr sehr oft, und das ist eine gute Angewohnheit. Anekdotisch gesehen hat es verändert, wie ich mich Tag für Tag fühle. Ich kann mich daran erinnern, dass ich in der letzten Woche mehrmals jemandem gesagt habe, ich würde mich zurückziehen/fertigmachen oder Gute Nacht sagen, damit ich schlafen gehen kann.
Ich habe mir die gute Angewohnheit angeeignet, mich auf den Schlaf zu konzentrieren. Wenn ich mehr schlafe, bin ich glücklich. Ich habe mehr Energie und habe das Gefühl, dass ich mir mehr Informationen merken kann. Ich habe angefangen, alle möglichen Dinge danach zu filtern, ob sie mir helfen, besser zu schlafen, oder nicht. Das ist eine der besseren Gewohnheiten, die ich mir angeeignet habe. Der Verzicht auf Fast Food hat ebenfalls einen großen Einfluss darauf, wie ich mich im Alltag fühle.
Es gibt unzählige Blogs über schlechte Gewohnheiten, also dachte ich, ich schreibe mal einen über eine gute Gewohnheit.