Seit Jahren wollte ich schon einmal ein Schachspiel entwerfen. Seine universelle Sprache hat mich schon immer fasziniert.
Um Thanksgiving herum habe ich angefangen zu skizzieren und in den Weihnachtsferien meine ersten Teile entworfen. Vor ein paar Wochen habe ich das Set schließlich fertiggestellt. Die ersten Entwürfe entstanden alle in SketchUp, und von dort stammen auch die folgenden Bilder.
Der Springer hat mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Ich wollte die Anzahl der tatsächlichen Kurven auf ein Minimum beschränken, wobei sich die Figuren durch ihre Höhe und Form voneinander unterscheiden. Letztendlich bin ich wirklich stolz darauf, wie es geworden ist.
Die .SKP-Dateien aus SketchUp wurden in .STL-Dateien exportiert, damit die MakerBot-Software sie rendern konnte. Manchmal wurden die Dateien seltsam gerendert.
Ein Profi würde mir wahrscheinlich sagen, dass die Software die Modelle nicht seltsam darstellt, sondern dass das Problem darin liegt, dass ich das Teil falsch entwerfe. Falls jemand, der das hier liest, eine Lösung für die Lücken beim Läufer oder bei der Königskrone kennt, lasst es mich bitte wissen. Sie lassen sich zwar gut drucken, sehen in der Software aber seltsam aus.
Und dann wurden sie gedruckt. Die Druckergebnisse sind bei weitem nicht perfekt, aber für einen ersten Versuch bin ich ziemlich zufrieden damit, wie sie geworden sind.
Für das erste Set, das ich hergestellt habe, habe ich pro Teil etwa 2 Stunden gebraucht. Ich habe die Einstellungen ein wenig angepasst und die Bauzeit auf jeweils etwa 40 Minuten verkürzt.

Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich an den Wochenenden und immer dann, wenn ich Ablenkung brauche, weiter daran herumgebastelt habe. Nachdem ich ein paar Sätze für Freunde fertiggestellt habe, plane ich, etwas in höherer Qualität und maßgeschneidert für ein größeres Schachbrett zu bauen, das unsere Familie nutzt.
Ich würde auch gerne andere Drucker ausprobieren, um die Qualität zu vergleichen. Insbesondere würde ich gerne einen Ultimaker-Drucker testen und die beiden miteinander vergleichen. Wenn ich Erik das nächste Mal sehe, werde ich versuchen, ihn davon zu überzeugen, mir einen für einen Testlauf zu überlassen!
Ein überraschendes Ergebnis davon war das neue Interesse meines Sohnes, mit mir Schach zu spielen. Das macht mir wirklich viel Spaß.























