Brale SBC (Stable Coin) wurde als eigenständige Einheit eingeführt, was aus mehreren Gründen spannend ist. Auf einige davon bin ich bereits auf X eingegangen, auf andere werde ich hier näher eingehen.

Stable Coin - SBC

SBC wurde ursprünglich als grundlegendes „stablecoin“ unter Brale entwickelt und hat eine entscheidende Rolle in der Entwicklung des Unternehmens gespielt. Im Gegensatz zu vielen Stablecoins, die darauf ausgelegt sind, Rendite zu generieren, wurde SBC nicht mit dieser konkreten Absicht geschaffen. Stattdessen wurde er letztendlich auf Weisen genutzt, die anfangs nicht offensichtlich waren, was zeigt, wie anpassungsfähig das „stablecoin“-Modell sein kann, wenn es von den typischen Erwartungen an renditeträchtige Produkte befreit ist.

Es gibt nach wie vor einige wesentliche Merkmale, die SBC wertvoll und zuverlässig machen. Die Grundlagen sind solide verankert, was alle Stablecoins auf der „Brale“-Plattform gemeinsam haben. Das Team, das die Verantwortung für SBC übernommen hat, verfügt über eine hervorragende Ausgangsbasis.

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Die Herausforderung bei den Entwickler-Tools

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Entwicklung von SBC ist, dass es trotz der wachsenden Bedeutung von Stablecoins nicht so viele einfach zu implementierende Entwickler-Tools gibt, wie man erwarten könnte. Vor allem nicht für neue Stablecoins.

Circle hat bei der Förderung der Entwicklerunterstützung rund um seine „stablecoin“-USDC hervorragende Arbeit geleistet und ein Ökosystem geschaffen, das Entwickler weltweit stärkt. Coinbase hat mit Projekten wie OnchainKit große Fortschritte gemacht, die darauf abzielen, die Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz von „blockchain“-Technologien zu verbessern – was unglaubliche Fortschritte für „USDC“ und Stablecoins im Allgemeinen darstellt. Doch wenn man im Bereich „stablecoin“ etwas Neues aufbaut, insbesondere wenn das Projekt kleiner ist, lassen sich diese Lösungen selten anwenden. Es ist fast so, als müsste man ganz von vorne anfangen, genau wie Circle und Coinbase es getan haben – und das kann ohne deren Budget schwierig sein.

Viele dieser Innovationen wurden mit Blick auf bedeutende Liquidität und große Ökosysteme entwickelt. Wenn man jedoch an einem kleineren „stablecoin“-Projekt arbeitet und dieselben grundlegenden Probleme (z. B. Liquidität, Nutzer-Onboarding, gasfreie Transaktionen) ohne die Ressourcen eines milliardenschweren Unternehmens lösen muss, verlieren diese Tools an Relevanz. Tatsächlich werden die Herausforderungen, denen kleinere Stablecoins gegenüberstehen – die oft zu nischenhaft sind, um überhaupt an einer Börse gelistet zu werden –, in diesen groß angelegten Innovationen selten berücksichtigt. Die meisten Projekte bleiben, rein zahlenmäßig betrachtet, völlig unter dem Radar. Sie werden in erster Linie nur von den Communities entdeckt und genutzt, denen sie am meisten zugutekommen – und zwar innerhalb der Produkte, die für diese Communities bestimmt sind.

Den Wert von Stablecoins neu überdenken

Stablecoins werden oft unter dem Gesichtspunkt der Marktkapitalisierung, der Reserveerträge und des Transaktionsvolumens betrachtet, doch dies kann den Blick auf das große Ganze verzerren. Wie wir bei der Entwicklung des Internets gesehen haben: Wären die meistbesuchten und profitabelsten Websites die einzigen im Internet, wäre es eine viel ärmere, weniger dynamische Welt. Das gleiche Prinzip gilt für Stablecoins. Wenn nur die Größten zählen, verlieren wir die Chance auf Innovation auf der kleineren, gemeinschaftsgetriebenen Ebene. Schließlich entstehen große Ideen oft bei einem kleinen Kreis von Menschen, die gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Der Bedarf an besseren Werkzeugen

Tatsächlich geht es bei der Entwicklung von Stablecoins für kleine Community-Projekte – wie zum Beispiel das „stablecoin“ in Kansas City mit einer Marktkapitalisierung von unter 1 Mio. US-Dollar – darum, dieselben grundlegenden Probleme zu lösen, mit denen auch Giganten wie USDC konfrontiert sind, allerdings mit weitaus weniger Ressourcen. Die Implementierung von „stablecoin“-Zahlungen in eine App ist für einen Entwickler in Hongkong, der mit maßgeschneiderten Stablecoins arbeitet, um gasfreie Transfers zu ermöglichen, wesentlich schwieriger. In beiden Situationen benötigen die Entwickler dennoch die Werkzeuge, um Onboarding, Liquidität, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten – dieselben Werkzeuge, über die auch die größeren Akteure verfügen, allerdings in einem viel kleineren Maßstab.

Deshalb freue ich mich sehr, dass sich SBC auf die Tools konzentriert, die neuen Projekten zum Erfolg verhelfen können. Es geht nicht darum, nur ein oder zwei dominante Stablecoins zu haben – es geht darum, eine Vielzahl von Projekten zu stärken, die jeweils unterschiedliche Nischen und Bedürfnisse bedienen.

Stable Coin Inc wird von Jeff Milewski geleitet und hat seinen Sitz in San Francisco, Kalifornien. Sie können mehr über das Projekt erfahren, indem Sie sich direkt an das Unternehmen wenden und ihm auf X folgen.